Eine tolle Zeit – Unsere Freiwilligen berichten von ihren Eindrücken

… Schon zu Beginn meines Aufenthaltes in Deutschland bis heute habe ich entdeckt, dass die Frauen normalerweise keine hohen Absätze tragen. Man sagte mir, dass der Grund    dafür  die Unfähigkeit ist, mit oder auf  ihnen  schnell zu gehen und zur Arbeit zu laufen oder den Zug oder Bus noch zu bekommen. Ich habe mich dem schnellen Gehen und Laufen angepasst, das hilft mir sehr, pünktlich bei der Arbeit und anderswo zu sein. …

mehr von Nelly findet Ihr hier

20160502-WA0002 … Ich habe aus der Schule wo ich zurzeit arbeite ein Tonga-Englisch Wörterbuch bekommen, was mir wirklich sehr hilft. Darin stehen auch Tonga Sprichwörter und ich fand es sehr interessant zu sehen, wie sehr die Umgebung und die Kultur Sprichwörter beeinflusst. Zum Beispiel ist unser „der frühe Vogel fängt den Wurm“ auf Tonga „Injombe ntaanzi njinywa meenda mabotu“, wörtlich übersetzt: „Der erste Elefant trinkt das sauberste Wasser.“ Auch die Familiensituation und das Gefühl von Familie drücken sich perfekt in der Sprache hier aus. Hier in Sambia stehen alle Türen jederzeit jedermann offen. Alle werden mit in die Familie aufgenommen und wenn meine Mutter mir jemanden als meine Tante vorstellt, dann ist das nicht unbedingt die Schwester meiner Mutter oder meines Vaters, sondern vielleicht auch die Cousine oder die angeheiratete Großtante. So gibt es in Tonga zum Beispiel gar kein Wort für Cousin oder Cousine, es gibt nur Bruder und Schwester. Das Wort für „Tante“ in Tonga „Baama Bamwi“ wird wortwörtlich mit „meine andere Mutter“ übersetzt. Ich finde, dass zeigt wie offen und herzlich die Menschen hier sind. Und das erfahre ich immer wieder. … mehr von Helen unter