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Die neue ewe-aktuell erschienen

Liebe Leser,
in diesem Jahr jährt es sich zum zwanzigsten Mal, dass die ersten beiden ewe-Freiwilligen, Karina und Lars, von ihrem Sambiajahr zurückgekehrt sind. Seitdem sind mit Ausnahme eines Jahres (2005/2006) immer mindestens einen deutschen Freiwillige (in der Regel mehr) in Sambia unterwegs gewesen.
In die andere Richtung waren inzwischen auch über 20 Sambierinnen und Sambier unterwegs und haben bei uns für ein Jahr ihre Heimat gefunden.
Ein beachtlicher Erfahrungsschatz, den unser Verein dadurch besitzt. Und ein großartiges Instrument, von dem nicht nur die Freiwilligen selbst, sondern viele Menschen im Umkreis mit profitieren. Viele von euch und Ihnen konnten Zeit mit den Freiwilligen verbringen und haben auch selbst viel dazu  beigetragen, zum Gelingen des Austausches beizutragen.
Es tut gut, hin und wieder danke dafür zu sagen; und es tut gut zu wissen, dass wir mit euch und Ihnen auch in der kommenden Zeit an diesem Kernelement unserer Vereinsarbeit festhalten können.
Ich freue mich daher sehr, auch das Jahr 2018 mit einem bunten Überblick über das Leben der Freiwilligen in Deutschland und Sambia beginnen zu können.
Viel Spaß dabei wünscht
Johann Heilmann

ewe-aktuell 1-2018

Zeitreise in mein FSJ

Als ich 2015/16 in Mazabuka mein FSJ gemacht habe, kam natürlich die Frage auf, ob ich denn vorhabe wieder zurück zukommen. Am Liebsten natürlich, ob ich “for good“, sprich für immer, nach Sambia zurück kehre.
Nun endlich, dieses Jahr, im Februar, habe ich es hinbekommen ein wenig Geld zusammenzusuchen, einen Flug zu buchen und zu überlegen was ich wohl wem mitbringe und was ich zu dieser Jahreszeit packen muss. Das Wetter hat mich trotzdem überrascht. Gestartet bei um die 0 Grad in Frankfurt, landete ich bei schwülen Temperaturen einen Tag später in Lusaka. Die Luft war wie im Schwimmbad, dachte ich zuerst, irgendwie ungewohnt. Genau wie die Gerüche im ersten Moment. …

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Halbzeitberichte unserer Freiwilligen

Halbzeit! Ich lebe jetzt schon seit so gut wie einem halben Jahr hier in Sambia und bin erstaunt wie schnell die Zeit vorbeigegangen sind. Mittlerweile haben sich schon einige Leute, wie z.B meine Nachbarn, endlich an den Muzungu in ihrer Nachbarschaft gewöhnt. Das fühlt sich gut an, da jetzt nicht mehr jeder meiner Schritte verfolgt wird die ich mache, wie zu Beginn…..

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Mehr und mehr im sambischen Alltag angekommen

sind unsere Freiwilligen Alisha, Charleen und Jolina:

Alisha:“… Auch an meinem Arbeitsplatz habe ich unabsichtlich eine deutsche Verhaltensweise auf die Lehrerin übertragen: Sie erzählte mir eines Tages, dass ich ihr beigebracht hätte die Hefte der Kinder nach Fächern geordnet, fein säuberlich auf das Pult zu legen um auf den Unterricht vorbereitet zu sein.

Auf meinem Weg zur Arbeit und auch wieder zurück begrüßen mich sehr viele Menschen. Das liegt zum einen daran das ich als Weiße nun mal in meinem Viertel sehr auffalle. Aber zum Anderen auch weil es Teil der sambischen Kultur ist jeden zu begrüßen den man kennt, wenn auch nur flüchtig. Sobald ich in meine Straße einbiege, geht´s aber so richtig los: Sobald eines der vielen Kindern die dort wohnen mich sieht und meinen Namen ruft, stürmen auch die anderen Kinder aus ihren Häusern und Gärten und ich darf erstmal nicht weiter gehen. …”

Charleeen: ” … Die Youths haben mir vergeblich versucht beizubringen Sambisch zu tanzen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass ich im Laufe des Jahres noch lernen werde wie man das Sambische Tanzbein schwingt.
Es war eine unglaubliche Kulisse die ich nicht so schnell vergessen werde.

Nach wie vor fühle ich mich super wohl in meiner Familie und bin überaus glücklich darüber, dass meine Gasteltern mich wirklich wie eines ihrer Kinder behandeln.
Ich habe von meiner Familie sogar einen Tonga Namen erhalten und werde von nun an nicht mehr irrtümlicherweise Chareen oder Charleeni, sondern Lumuno genannt.
Es ist schön das Namen hier eine Bedeutung haben und die Bedeutung meines Namens ist ‚Frieden‘. …”

Jolina: “… Dank der geduldigen Hilfe von einigen tauben Kollegen beherrsche ich inzwischen sogar eine ganze Menge der Gebärdensprache hier und kann mich mit Kindern und Lehrern unterhalten. Gebärdensprache macht uns allen an der Schule so viel Spaß, dass wir manchmal auch unter den Hörenden nur mit Zeichen kommunizieren. Irgendwie ist diese Sprache simpel und schnell, und schließt die Gehörlosen mit ein….”

Die vollständigen Berichte hier


Welcome to Zambia

könnte es für Dich im August 2018 heißen, wenn Du Dich für den Freiwilligendienst im ewe bis 1. November 2017 bewirbst.
Hier kannst Du Dich über diesen Dienst im Rahmen des weltwärts-Programm informieren und gleich Deine Bewerbung losschicken.

Also Unterlagen zusammenstellen, deine Motivation beschreiben und absenden an sdfv.bewerbungen@eine-welt-engagement.de

Wir freuen uns zusammen mit unseren sambischen Partnern auf Dich.


 

Verabschiedung und Begrüßung

Am Samstag, 29. Juli wurde Daniel am Flughafen Düsseldorf mit großem Bahnhof verabschiedet. Ein erfolgreiches Freiwilligenjahr im Birkesdorfer Krankenhaus geht damit für ihn zuende. Wir danken Familie Peters, die ihn als Gastfamilie aufgenommen und begleitet hat.

Am Montagmorgen , 31.Juli wurden die neuen sambischen Freiwilligen Mbonywe und Chilala am Kölner Flughafen von Irmela und Nina begrüsst. Jetzt stehen 4 Wochen Sprachkurs und Einführung in das Leben in Deutschland an. Herzlich willkommen!

Ihre Erfahrungen veröffentlichen sie hier


 

ZEIT VERGEHT

Wenn du an einen neuen Ort gehst, weißt du zunächst nicht, was du tust und fragst, warum habe ich das auch gemacht? Dann folgen sogar noch mehr Fragen: Warum machen die Leute das, warum tun sie das nicht. Aber wenn du anfängst, die meisten Dinge zu verstehen, die passieren, dann fängst du an zu genießen. Aber dieser Genuss kommt mit vielen Sorgen, unter denen eine auch der Aspekt der Zeit ist. Man beginnt, Dinge zu genießen, wenn die Zeit schon vorbei ist.

Das war bei mir der Fall, ich kann nicht glauben, dass es alles zu Ende geht, so schnell nach den ersten Monate, die ich damit verbracht habe die Dinge zu verstehen, die um mich herum passieren, Dinge wie:

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