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Was bleibt

Wenn ich jetzt zurückschaue, weiß ich nicht, ob ich die 14 Monate, die wir schon wieder in Deutschland sind, lang oder kurz finden soll. ….

Doch ab und zu kommen noch so Momente, da könnte ich kurz anfangen zu weinen, weil mich Fernweh – oder Heimweh, je nachdem – überkommt.

So beginnt bzw. ein Artikel der neuen ewe-aktuell, die gerade redigiert wird.
Er wurde von Anna einer ehemaligen Freiwilligen verfasst und ist typisch für so viele  „Danach-Gefühle“ unserer Freiwilligen. Noch vor Weihnachten werden wir die ewe-aktuell hier zum Download bereit stellen

eine-welt-engagement – eine Herausforderung

Der Name unseres Vereins -und das war auch die Intention der Gründer- beschreibt einerseits, das was Ziel und Aufgabe des Vereins ist, und andererseits wird so die Motivation der Mitglieder beschrieben: Wir im ewe engagieren uns für diese eine Welt und wir tun das exemplarisch, in dem wir Partnerschaft leben mit den Menschen im südlichen Sambia, in der Diözese Monze. Unsere Partnerschaft findet ihren Ausdruck im Freiwilligenaustausch und näher hin in der Verortung unserer Freiwilligen aus Deutschland und Sambia in Familien, Gemeinden und sozialen Einrichtungen im Gastland.

Für dieses Konzept und dessen erfolgreiche Umsetzung erwarten wir das Qualitätssiegel als weltwärts-Entsendeorganisation.
Für eine Organisation ohne Hauptamtliche und ohne zentrale Verwaltung ein stolze Leistung, für die unsere weltwärts-Verantwortlichen Gesine und Natalie viele Stunden hart gearbeitet haben, um die erforderlichen Absprachen, Protokolle, Verträge, Einsatz- und Notfallpläne, … in abgelegten Ordnern aus vergangenen Zeiten der Vereinsverwaltung zu finden, zusammenzustellen, mit den sambischen Partnern abzugleichen bzw. neu zu formulieren.

Im Konzept dieses freiwilligen sozialen Dienstes in Sambia und Deutschland steckt ein hoher Selbstanspruch und eine Herausforderung gerade für die Freiwilligen. Hochmotivierte Jugendliche suchen diese Herausforderung  und wollen sich auf dieses Abenteuer in einer so anderen Kultur und Gesellschaft einlassen –und das nun schon seit 20 Jahren.
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Eine tolle Zeit – Unsere Freiwilligen berichten von ihren Eindrücken

… Schon zu Beginn meines Aufenthaltes in Deutschland bis heute habe ich entdeckt, dass die Frauen normalerweise keine hohen Absätze tragen. Man sagte mir, dass der Grund    dafür  die Unfähigkeit ist, mit oder auf  ihnen  schnell zu gehen und zur Arbeit zu laufen oder den Zug oder Bus noch zu bekommen. Ich habe mich dem schnellen Gehen und Laufen angepasst, das hilft mir sehr, pünktlich bei der Arbeit und anderswo zu sein. …

mehr von Nelly findet Ihr hier

20160502-WA0002 … Ich habe aus der Schule wo ich zurzeit arbeite ein Tonga-Englisch Wörterbuch bekommen, was mir wirklich sehr hilft. Darin stehen auch Tonga Sprichwörter und ich fand es sehr interessant zu sehen, wie sehr die Umgebung und die Kultur Sprichwörter beeinflusst. Zum Beispiel ist unser „der frühe Vogel fängt den Wurm“ auf Tonga „Injombe ntaanzi njinywa meenda mabotu“, wörtlich übersetzt: „Der erste Elefant trinkt das sauberste Wasser.“ Auch die Familiensituation und das Gefühl von Familie drücken sich perfekt in der Sprache hier aus. Hier in Sambia stehen alle Türen jederzeit jedermann offen. Alle werden mit in die Familie aufgenommen und wenn meine Mutter mir jemanden als meine Tante vorstellt, dann ist das nicht unbedingt die Schwester meiner Mutter oder meines Vaters, sondern vielleicht auch die Cousine oder die angeheiratete Großtante. So gibt es in Tonga zum Beispiel gar kein Wort für Cousin oder Cousine, es gibt nur Bruder und Schwester. Das Wort für „Tante“ in Tonga „Baama Bamwi“ wird wortwörtlich mit „meine andere Mutter“ übersetzt. Ich finde, dass zeigt wie offen und herzlich die Menschen hier sind. Und das erfahre ich immer wieder. … mehr von Helen unter

Partnerschaft entwickelt – 20 Jahre eine-welt-engagement e.v.

… Sowohl sambische, als auch deutsche Freiwillige leben in Gastfamilien, dies ist fast ein Alleinstellungsmerkmal des eine-welt-engagement in der Freiwilligenarbeit mit einem afrikanischen Partner. Wobei der Begriff Gast eigentlich nur einige Tage zutreffend ist, danach ist man Teil der Familie, mit allen Rechten und Pflichten. Für die sambischen Jugendlichen gar nicht anders denkbar, ist dies für die deutschen Jugendlichen, die ja eben erst erwachsen geworden sind und aus ihren Familien heraus die Welt entdecken wollen, eine große Herausforderung. Solomon Phiri –von Anfang an Begleiter der deutschen Freiwilligen- möchte diese Lernerfahrung als Familienvater und als Gastvater nicht missen, wie er im Interview am „Feierabend“ zum ewe-Jubiläum gestand. Im Gespräch mit dem Moderator Johann Müller von der Akademie der Deutschen Welle, selbst auch ehemaliger Freiwilliger des ewe und heute in der Ausbildung afrikanischer Journalisten tätig, und Guido Schürenberg, seit 2002 Vorsitzender des ewe, beschrieb er als persönliche Lernerfahrung: …  weiter