{"id":225,"date":"2016-08-18T10:54:53","date_gmt":"2016-08-18T08:54:53","guid":{"rendered":"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/?page_id=225"},"modified":"2017-05-24T14:30:54","modified_gmt":"2017-05-24T12:30:54","slug":"daniel-in-deutschland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/daniel-in-deutschland\/","title":{"rendered":"Daniel in Deutschland"},"content":{"rendered":"<p><strong>ZEIT VERGEHT<\/strong><\/p>\n<p>Wenn du an einen neuen Ort gehst, wei\u00dft du zun\u00e4chst nicht, was du tust und fragst, warum habe ich das auch gemacht? Dann folgen sogar noch mehr Fragen: Warum machen die Leute das, warum tun sie das nicht. Aber wenn du anf\u00e4ngst, die meisten Dinge zu verstehen, die passieren, dann f\u00e4ngst du an zu genie\u00dfen. Aber dieser Genuss kommt mit vielen Sorgen, unter denen eine auch der Aspekt der Zeit ist. Man beginnt, Dinge zu genie\u00dfen, wenn die Zeit schon vorbei ist.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/daniel-in-deutschland\/daniel_bergfest5\/\" rel=\"attachment wp-att-375\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-375\" src=\"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/daniel_Bergfest5.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"429\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/daniel_Bergfest5.jpg 800w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/daniel_Bergfest5-744x1063.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/daniel_Bergfest5-768x1097.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Das war bei mir der Fall, ich kann nicht glauben, dass es alles zu Ende geht, so schnell nach den ersten Monate, die ich damit verbracht habe die Dinge zu verstehen, die um mich herum passieren, Dinge wie: \u201eWarum m\u00f6gen viele Deutsche gerne viel Kuchen essen und trinken viel Kaffee ohne Zucker? Warum kleben sie so an der Zeit\u201c Aber jetzt, wo ich sie verstehen kann und eine Menge der Dinge, die Menschen tun, genie\u00dfen kann, scheint die Zeit so kurz zu sein. Und dann fange ich an nachzudenken, was \u00a0ich mit meiner restlichen Zeit hier noch tun kann. Es passiert mir wirklich die ganze Zeit, wenn ich an einem neuen Ort bin.<\/p>\n<p>Was sage ich eigentlich, beschwere ich mich, dass die Zeit zu kurz ist? Nicht wirklich, aber ich fange an, an all die sch\u00f6nen Dinge zu denken, die ich zur\u00fccklassen werde.<\/p>\n<p>Meine Gastfamilie: Sie sind alle sehr nett zu mir in vielerlei Hinsicht, ich erw\u00e4hne nur unsere vielen Ausfl\u00fcge, die Spiele und das tolle Essen. Es gibt wirklich eine Menge Dinge, die ich von vielen Leuten in vielerlei Hinsicht gelernt habe, aber ich glaube, ich m\u00f6chte vor allem meiner Familie danken, dass sie so unterst\u00fctzend und ermutigend ist.<\/p>\n<p>Meine Arbeit: Manchmal war es wirklich schwer, morgens fr\u00fch aufzuwachen und jeden Morgen zur Arbeit zu gehen. Eine Zeit lang musste ich mit vielen R\u00e4tseln und Fragen arbeiten, weil die Leute eine Sprache sprachen, die ich nicht wirklich verstand, und eine Kultur haben, die anders war als \u00a0die, mit der ich aufgewachsen bin. Aber an meiner Seite war ein Team von hart arbeitenden Krankenschwestern, die dort waren, um mir zu helfen, meine Arbeit zu verstehen. Auch von der Arbeit, die ich von sehr kleinen Gespr\u00e4chen mit Patienten \u00a0gelernt habe, muss ich sagen, dass viele Leute sehr nett sind und offen zu helfen, wenn man nett zu ihnen ist, das habe ich oft erlebt. Ich mache viele Fehler in Vielem hier, besonders beim Sprechen, aber viele Patienten helfen mir immer, was ich zu sagen und zu tun habe. Und so f\u00fchle ich mich so sehr zu Hause.<\/p>\n<p>Gesellschaftlich: Ich habe in Deutschland viele Freunde gefunden und die meisten von ihnen sind so nett und hilfsbereit, wenn ich \u00fcber sie schreiben soll, w\u00e4re es ein weiterer Artikel. Es sind alle diese Leute, die mir geholfen haben, mich an die deutsche Kultur und Sprache zu gew\u00f6hnen. Ich gr\u00fc\u00dfe sie alle.<\/p>\n<p>Und was m\u00f6chte ich nun sagen? Wenn du eine Chance hast, etwas zu tun, mache immer das Beste aus der Zeit, die du hast, weil die Zeit wirklich so schnell vergeht und stelle sicher, jeden Schritt zu genie\u00dfen, den du gehst, weil es das Beste sein k\u00f6nnte, das du je haben wirst. Ich m\u00f6chte auch meine Dankbarkeit an alle ausdr\u00fccken, die sich Zeit f\u00fcr mich genommen haben, um mir auf einfache Weise und bei vielen Gelegenheiten zu helfen. Meine Erfahrung w\u00e4re nicht so sch\u00f6n gewesen, ohne ihre Bem\u00fchungen.<\/p>\n<p>Die Zeit fliegt, aber du bist der Pilot, also mach das Beste aus dem Wenigen, das du hast.<\/p>\n<p><em>Daniel Nanja<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Ein Telefongespr\u00e4ch mit meiner Mutter in Sambia<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>&#8211; Hallo&#8230;Ha&#8230; Hallo Mama.<\/li>\n<li>&#8211; Hallo, mein Sohn, wie geht es dir und deiner Gastfamilie?<\/li>\n<li>&#8211; Gut! Es geht allen hier sehr gut. Und wie geht es Euch, zu Hause?<\/li>\n<li>\u2013 Alle sind okay. Viele Gr\u00fc\u00dfe von deinen Freunden hier.<\/li>\n<li>\u2013 Danke, bitte gr\u00fc\u00dfe alle zur\u00fcck, ich freue mich, das zu h\u00f6ren.<\/li>\n<li>\u2013 Bitte erz\u00e4hle mir jetzt mehr von dir, Lieber<strong>.<\/strong><\/li>\n<li>\u2013 Ach Mama, das Leben hier ist nicht nur okay, es ist einfach gro\u00dfartig. Ich mache so viel und lerne eine Menge dazu. Ich hoffe, dass du genug Zeit hast, mir zuzuh\u00f6ren.<\/li>\n<li>\u2013 Dann fang mal an, mein Lieber.<\/li>\n<li>\u2013 Es ist so viel passiert, seit wir das letzte Mal gesprochen haben. Aber das Leben hier ist immer noch gut und das Wetter immer noch kalt. Meine Haare sind noch immer lang und gelockt. Meine Arbeit ist ganz in Ordnung, nur manchmal f\u00e4llt mir das fr\u00fche Aufstehen schwer. Mein Deutsch wird nicht so schnell besser wie ich gehofft habe, da brauche ich sicherlich noch eine Menge Zeit, um daran zu arbeiten.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/daniel-in-deutschland\/daniel_bergfest1\/\" rel=\"attachment wp-att-340\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-340\" src=\"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Daniel_Bergfest1.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"230\" \/><\/a>Aber lass dir jetzt ein paar Dinge erz\u00e4hlen, die aktuell sind.<\/p>\n<p>Ich lerne immer noch Gitarre und Klavier spielen. Und dann habe ich angefangen, schwimmen zu lernen in einem richtigen Kurs.<\/p>\n<ul>\n<li>\u2013 Und wie ist das?<\/li>\n<li>\u2013 Es geht St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck voran.<\/li>\n<li>\u2013 Das ist sch\u00f6n zu h\u00f6ren, mein Lieber.<\/li>\n<li>\u2013 Danke Mama. Ich habe auch den B\u00fcrgermeister von Merzenich getroffen, das ist der Ort, in dem ich wohne. Es war sehr interessant, und ich war nicht alleine dort, sondern mit drei anderen deutschen Freiwilligen. Wir diskutierten ein wenig und es gab eine Menge Fragen, von denen ich die meisten beantworten musste.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jetzt m\u00f6chte ich dir gerne noch von meinem \u201eBergfest\u201c erz\u00e4hlen, es markiert die H\u00e4lfte meines Jahres hier in Deutschland. Wir haben es am 12. Februar\u00a0 in der Marienkirche in D\u00fcren gefeiert. Es ging nur um mich und meinen Aufenthalt hier, und das war ein ganz besonderes Gef\u00fchl. Fast meine ganze deutsche Familie war da und einige Freunde. Es gab Kuchen, Kaffee, Tee und nat\u00fcrlich Wasser.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst h\u00f6rten wir langsame Musik, bis alle G\u00e4ste angekommen waren. Dann gab es eine kurze Begr\u00fc\u00dfung, und ich hatte eine Foto-Pr\u00e4sentation vorbereitet \u00fcber mein Leben in Sambia und in Deutschland. Dann tanzten wir etwas, das unserem Tanz \u201eFwemba\u201c \u00e4hnelt.<\/p>\n<ul>\n<li>\u2013 Hast du mit deinem R\u00fccken aufgepasst? Als du beim letzten Mal getanzt hast, hattest du danach R\u00fcckenschmerzen.<\/li>\n<li>\u2013 Ja, Mama, dieses Mal habe ich aufgepasst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Alles an diesem Tag war so besonders f\u00fcr mich. Und ich bin den Leuten, die mir bei der Vorbereitung geholfen haben, so dankbar.<\/p>\n<p>Ich habe auch zwei von den drei M\u00e4dchen getroffen, die ab August in Sambia sein werden.<\/p>\n<ul>\n<li>\u2013 Sehr sch\u00f6n. Und was ist mit den beiden sambischen M\u00e4dchen, die nach Deutschland kommen? Bist du mit ihnen in Kontakt und gibt es schon Gastfamilien f\u00fcr sie?<\/li>\n<li>&#8211; Wir suchen immer noch Gastfamilien, aber wir hoffen, nette Familien zu finden. Ich bin auch in Kontakt mit den M\u00e4dchen aus Sambia, sie sind auch sehr nett.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Mama, ich k\u00f6nnte dir noch soooo viel erz\u00e4hlen, was alles hier passiert ist&#8230;. aber es ist zu viel alles auf einmal. Ich hoffe, dass wir bald wieder telefonieren k\u00f6nnen. Jetzt muss ich mich beeilen, um nicht zu sp\u00e4t zur Arbeit zu kommen.<\/p>\n<ul>\n<li>\u2013 Okay, Liebes, alles Gute f\u00fcr dich und lass es dir gut gehen. Viele Gr\u00fc\u00dfe an deine Familie und deine Freunde.<\/li>\n<li>Danke Mama und tsch\u00fcss.<\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Daniel Nanja<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Einleben in Deutschland<br \/>\n<\/strong>Wann immer wir zu neuen Orten reisen, hat jeder seine eigenen Erwartungen, \u00c4ngste, Hoffnungen und W\u00fcnsche. Das Einzige, das wir nicht wissen, ist wie dies alles sich verwirklichen wird. Ich schreibe diesen Bericht w\u00e4hrend meiner zweiten Seminarwoche, das hei\u00dft ich bin mit vielen Leuten zusammen, die meine Erwartungen, \u00c4ngste, Hoffnungen und W\u00fcnsche teilten bevor sie ihr freiwilliges Jahr begonnen hatten.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/daniel-in-deutschland\/img-20161116-wa0005\/\" rel=\"attachment wp-att-260\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-260\" src=\"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20161116-WA0005-744x992.jpg\" alt=\"img-20161116-wa0005\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20161116-WA0005-744x992.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20161116-WA0005-768x1024.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/IMG-20161116-WA0005.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ich erinnere mich noch gut, als ich mich bereit erkl\u00e4rte ein soziales Jahr in Deutschland zu machen und mir versprochen wurde, dass ich in einer Gastfamilie bleiben w\u00fcrde, damit ich mich auch leichter und schneller an die deutsche Kultur gew\u00f6hnen k\u00f6nnte. Zu meiner Gastfamilie gingen mir viele Gedanken durch den Kopf. Sind sie nett? Werde ich dort gl\u00fccklich sein? Und ich stellte mir viele andere Fragen.\u00a0 Ich erwartete tats\u00e4chlich eine nette Familie, aber das war\u00a0 nicht das, was ich vorfand. Das was ich vorfand war nicht nett, sondern etwas Gro\u00dfartiges, so toll, dass es nicht w\u00fcrdig ist nett genannt zu werden: es ist viel mehr als eine Gastfamilie, es ist eine echte Familie. Auch dem EWE m\u00f6chte ich danken f\u00fcr\u00a0 diese gro\u00dfartige Idee, die Freiwilligen in Gastfamilien unterzubringen und auch f\u00fcr die Begleitung all der netten Leute rund um den Verein.<br \/>\nIch erinnere mich auch daran, dass ich mich f\u00fcr einen Arbeitsplatz in Deutschland entscheiden musste. Ich w\u00e4hlte das Krankenhaus aus und meine Erfahrungen dort sind wirklich gut. Meine Arbeitskollegen auf der Station sind engagiert, verst\u00e4ndig und einfach nur gro\u00dfartig. Ich muss hier noch hinzuf\u00fcgen, dass ich ja meine Arbeit begann nach nur einem Monat Deutschunterricht , ich sprach also noch nicht wirklich gut Deutsch, aber alle unterst\u00fctzten mich und machten mir Mut.<br \/>\nIn dieser kurzen Zeit, die ich in Deutschland bin, habe ich schon so viel erlebt, dass ich nicht auf alles eingehen kann, sondern nur ein paar Dinge teilen m\u00f6chte.<br \/>\nF\u00fcr mich ist es sehr interessant, dass im August die Sonne um 22h unterging und jetzt im November gegen 17h. Bei uns in Sambia geht sie immer etwa gegen 19h unter.<br \/>\nMir ist auch aufgefallen, dass die Deutschen sich gerne am\u00fcsieren. Am 11. November habe ich tausende Leute gesehen, die lustig angezogen waren und alle m\u00f6glichen ulkigen Dinge taten . Sie m\u00f6chten nicht sagen, dass sie verr\u00fcckt sind&#8230;.Sie nennen es Karneval und dann bleibe ich auch bei diesem Wort, aber es war wirklich ein Wunder und es hinterlie\u00df in mir den Wunsch nach mehr davon.<br \/>\nZusammenzufassend kann ich \u00fcber meinen Aufenthalt in Deutschland nur sagen, dass er bisher toll und interessant war auf so viele verschiedenen Weisen und dass ich so gerne hier bin.<br \/>\nIch danke meiner Gastfamilie und dem EWE in Deutschland und in Sambia<\/p>\n<p><em>Daniel Nanja<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Mein Flug nach Deutschland<\/strong><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>August sp\u00e4t in der Nacht, ich war so gl\u00fccklich und gleichzeitig \u00e4ngstlich und besorgt. \u201eIst es wirklich wahr, dass ich nach Deutschlang fliege auf meinem allerersten Flug?\u201c Ich konnte mein Gl\u00fcck nicht fassen und mein Herz schlug so schnell, war es aus Angst oder vor Freude?<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich winkte allen zum Abschied zu, die mich zum Kenneth Kaunda internationalen Flughafen begleitet hatten. Kurz darauf checkte ich ein und war so gl\u00fccklich. Mein Flugzeug kam an und bald wurden wir an Bord gelassen. Es war toll, und ich hatte einen Fensterplatz: ich sah die Lichter von Lusaka, die zu kleinen gl\u00fchenden B\u00e4llen schrumpften.<\/p>\n<p>Wir blieben nicht lange in der Luft und landeten zu einem kurzen Zwischenstopp in Simbabwe. Bald schon waren wir auf unserem weiteren Weg in Richtung Kenia.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen des 4. August erreichten wir Nairobi, und ich musste umsteigen. Das war auch kein Problem und so ging es weiter nach Amsterdam, ein sehr langer Flug und ich wurde vom langen Sitzen m\u00fcde. Erst nach 8 Stunden kamen wir dort an mit ein wenig Versp\u00e4tung. Ich hatte nur 50 Minuten zum Umsteigen und hatte Angst, das n\u00e4chste Flugzeug zu verpassen. Amsterdam hat einen riesigen Flugplatz. Aber ich verstand schnell die Wegweiser und schaffte 3 Minuten vor dem Einchecken am Terminal zu sein. Ein Bus brachte uns bis ans Flugzeug und dann ging es weiter nach D\u00fcsseldorf.<\/p>\n<p>Wir landeten um 17.40h und mein Gep\u00e4ck kam sehr schnell. Ich ging \u00e4ngstlich hinaus zu der Stelle, wo sehr viele Leute auf die Ankommenden warteten. Viele hatten Schilder mit dem Namen derjenigen, auf die sie warteten. Aber niemand hatte meinen Namen auf irgendeinem St\u00fcck Papier, ich ging \u00fcberall herum, aber da war wirklich niemand f\u00fcr mich. Ich konnte es nicht glauben. Ich wartete noch eine halbe Stunde und dachte auch, dass ich vielleicht am falschen Ort war.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/daniel-in-deutschland\/daniel-und-nicole2\/\" rel=\"attachment wp-att-238\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-238\" src=\"http:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Daniel-und-Nicole2-744x907.jpg\" alt=\"daniel-und-nicole2\" width=\"300\" height=\"366\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Daniel-und-Nicole2-744x907.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Daniel-und-Nicole2-768x937.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2016\/08\/Daniel-und-Nicole2.jpg 1002w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Ich begann zu zweifeln und versuchte zu telefonieren mit denen, die mich abholen sollten, aber das klappte leider nicht. Nach 40 Minuten kam endlich eine sms von Irmela, dass sie in einem Zug fest hing. Mein Herz wurde wieder ruhig, ich war also an der richtigen Stelle. Nach fast einer Stunde Wartezeit kam dann Nicole an, um mich abzuholen. Ich war sehr gl\u00fccklich, dass jemand Bekannter bei mir war in einem fremden Land. Ich h\u00f6rte dann auch, dass Helen und Irmela, die mich abholen sollten, aus einem Zug mit defekter Lok von der Feuerwehr evakuiert werden mussten.<\/p>\n<p>Nicole und ich fuhren mit dem Zug nach D\u00fcren, wo Edith Kemmer schon auf uns wartete. Bei ihr wohne ich im August. Das war wirklich eine gro\u00dfe und sch\u00f6ne Erfahrung f\u00fcr meinen ersten Flug.<\/p>\n<p>Bisher habe ich schon viel in und um D\u00fcren herum gesehen: die Annakirmes, Nideggen, Merzenich, Euskirchen. Ich fuhr auch nach K\u00f6ln und Aachen, St\u00e4dte mit gut erhaltenen alten\u00a0 Pl\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Ich liebe das Essen hier. Bisher ist alles eine gro\u00dfe und neue Erfahrung f\u00fcr mich, und ich lerne weiter Deutsch.<\/p>\n<p>Daniel Nanja<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ZEIT VERGEHT Wenn du an einen neuen Ort gehst, wei\u00dft du zun\u00e4chst nicht, was du tust und fragst, warum habe ich das auch gemacht? Dann folgen sogar noch mehr Fragen: Warum machen die Leute das, warum tun sie das nicht. 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