{"id":977,"date":"2022-04-02T16:54:38","date_gmt":"2022-04-02T14:54:38","guid":{"rendered":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/?page_id=977"},"modified":"2023-05-27T13:11:00","modified_gmt":"2023-05-27T11:11:00","slug":"johanna-in-zambia","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/johanna-in-zambia\/","title":{"rendered":"Johanna in Zambia"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">9 Monate sind es schon- Eindr\u00fccken und Erfahrungen<\/h4>\n\n\n\n<p>9 Monate sind es schon- Wie die Zeit verfliegt. Aber kein Wunder mit all den neuen Eindr\u00fccken und Erfahrungen, die man in einem fremden Land und einer anderen Kultur erlebt. Jeder Tag bringt etwas Neues mit sich und langweilig ist es fast nie (besonders weil jetzt endlich auch eine neue Filiale der f\u00fchrenden Fastfoodkette \u201eHungry lion\u201c hier in Choma er\u00f6ffnet wurde ;)). Es ist interessant, wie sich ein Dorf&nbsp; in Sambia innerhalb eines Jahres entwickelt. Als ich im August letzten Jahres nach Choma gekommen bin, war ich eine der einzigen Ausl\u00e4nder im Dorf. Mittlerweile, neun Monate sp\u00e4ter, findet man viele unterschiedliche Nationalit\u00e4ten. Sowohl Europ\u00e4er, als auch Menschen aus asiatischen L\u00e4ndern haben sich hier niedergelassen und betreiben nun ihre shops. Durch die Er\u00f6ffnung von Hungry lion wird Choma aber auch f\u00fcr viele Touristen oder Durchreisende attraktiv. Besonders lustig ist es, wenn man andere deutsche Freiwillige aus anderen Provinzen Sambias per Zufall in Choma trifft. Meine Prognose: Choma wird langsam aber sicher zum Sammelpunkt und wird in ein paar Jahren sicherlich an Beliebtheit und Tourismus zunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis jetzt hatte ich aber nicht nur die M\u00f6glichkeit Sambia kennenzulernen, sondern auch Malawi. Im Februar ging es f\u00fcr mich auf das Zwischenseminar nach Blantyre. Am 2. Februar startete mein Abenteuer \u201eMalawi\u201c vom Lusaka-airport mit einem Propellerflugzeug. Nach insgesamt 4 Stunden Flug konnte man eine deutliche Landschafts\u00e4nderung feststellen. W\u00e4hrend Sambias Landschaft eher flach und (zu dieser Zeit) sandig war, gibt es in Malawi einen Berg nach dem anderen mit W\u00e4ldern, die sich \u00fcber viele Kilometer erstrecken. In Sambia sind die Orte au\u00dferdem weiter voneinander entfernt. Hier f\u00e4hrt man zum Beispiel eine halbe Stunde durch Buschlandschaft bis man den n\u00e4chsten Ort erreicht, in Malawi kann man von einem Ort in den n\u00e4chsten fahren. Die W\u00e4hrung Malawis ist jedoch deutlich schw\u00e4cher als Zambias. 5 Euro, oder 99 sambische Kwacha entsprechen 5000 malawischen Kwacha.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Zwischenseminar selbst war eine unglaublich sch\u00f6ne Zeit f\u00fcr mich. Es kamen deutsche Freiwillige aus Sambia, Ruanda und Malawi zusammen um ihre Erfahrungen miteinander zu teilen. Und siehe da, man war nicht alleine mit dem was man erlebt hat. Viele Erfahrungen, sch\u00f6ne wie auch nicht so angenehme, konnten geteilt werden, egal in welchen Land wir t\u00e4tig waren. Besonders als Freiwillige, die alleine nach Afrika gereist ist, war es unglaublich gut-tuend sich verstanden zu f\u00fchlen. Gemeinsam haben wir au\u00dferdem L\u00f6sungen auf Problemfragen gefunden, wie zum Beispiel: \u201eWelche Rolle habe ich als Freiwillige?\u201c, \u201eWo \u00fcberschreite ich meine Grenzen, bzw. wo werden meine Grenzen \u00fcberschritten?\u201c, oder \u201eWie gehe ich mit dem Rollenbild einer wei\u00dfen Person in Afrika um?\u201c. Das Seminar hat mir nicht nur die Kraft und Motivation gegeben mein Auslandsjahr im best m\u00f6glichen Sinne weiterzuf\u00fchren, sondern auch Freiraum f\u00fcr Ideen von eventuellen Projekten geschafft. Beispielsweise versuche ich im Moment eine interkulturelle Partnerschaft zwischen der Choma Catholic School und einer deutschen Schule herzustellen. Daf\u00fcr habe ich ein Videoprojekt in auf die Beine gestellt, in dem wir Sch\u00fcler und Lehrer interviewen und die Choma Catholic School vorstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Seminar in Malawi bin ich mit anderen Freiwilligen eine Woche durch das Land gereist. Angefangen haben wir im Liwonde Nationalpark. Dort haben wir zwei Tage lang gezeltet und sowohl eine Safari mit Jeeps, als auch mit Booten gemacht. Zum ersten Mal habe ich L\u00f6wen und Nilpferde in freier Wildbahn gesehen (und erst recht nicht so nah). Nachts sind die Tiere durch unser Camp gelaufen. Wir konnten Nilpferde, Warzenschweine und sogar L\u00f6wen h\u00f6ren. Ein echtes Abenteuer (Und ich bin froh dass ich kein L\u00f6wenfutter geworden bin). Nach dem Nationalpark war&nbsp; unsere n\u00e4chste Station der Malawisee. Da wir f\u00fcr unsere Lodge einige H\u00f6henmeter zur\u00fccklegen mussten, sind wir die letzten 8 Kilometer mit Motos (kleinen Motorr\u00e4dern) den Berg hochgefahren. Das Gef\u00fchl war unbeschreiblich. Unsere Reise endete in Lilongwe und von dort aus ging es f\u00fcr mich mit dem Propellerflugzeug zur\u00fcck nach Lusaka (Sambia).<\/p>\n\n\n\n<p>Ein paar Wochen sp\u00e4ter habe ich dann durch die Nachrichten erfahren, dass Malawi und besonders Blantyre von einer schweren Flut erfasst wurde. Unglaublich viele Menschen sind gestorben, wurden schwer verletzt oder haben alles was sie besa\u00dfen in der Flut verloren. Menschen an der Grenze Sambias zu Malawi unterst\u00fctzen die Flutopfer im Moment mit Nahrung und trockener Kleidung. \u201ePray for Malawi\u201c war der Satz, der f\u00fcr mehrere Wochen in Nachrichten und Zeitungen verbreitet wurde. Die Regierung arbeitet zur Zeit daran derart starke Fluten in Zukunft vorzubeugen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201e<strong>Gl\u00fcck\u201c neu definiert<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach etwas l\u00e4ngerer Pause melde ich mich nun endlich aus Sambia zur\u00fcck.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin jetzt schon fast ein halbes Jahr hier und ich k\u00f6nnte nicht gl\u00fccklicher sein. Ich liebe die Menschen, die Atmosph\u00e4re und das Miteinander. Wenn ich die M\u00f6glichkeit h\u00e4tte, w\u00fcrde ich mir ein kleines H\u00e4uschen in Lusaka (der Hauptstadt) mieten und schlussendlich Vollzeit-Sambierin werden. In diesem Jahr habe ich n\u00e4mlich gelernt, dass ich die ganzen \u201eunn\u00f6tigen\u201c Privilegien in Deutschland, wie zum Beispiel Restaurantbesuche einmal im Monat, Frust-Shoppen, um den eint\u00f6nigen Alltag ertragbarer zu machen oder regelm\u00e4\u00dfige Clubbesuche gar nicht brauche, um wirklich gl\u00fccklich zu sein. F\u00fcr mich hat sich der Begriff \u201eGl\u00fcck\u201c neu definiert. Ich finde mein \u201eGl\u00fcck\u201c nicht mehr in materiellen Errungenschaften oder dem Grad der Anerkennung anderer Menschen. Heute bin ich wirklich gl\u00fccklich, wenn ich reise, neue Menschen und Dinge kennenlernen darf und Erfahrungen sammeln kann. Ich habe gelernt, mich auf mich selbst zu konzentrieren, ohne dabei den Blick auf andere zu verlieren. Das Reisen ist f\u00fcr mich also der Weg zu mir selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>In letzter Zeit ist unglaublich viel passiert. Beispielsweise durfte ich im November das erste Mal alleine in den Urlaub nach Lusaka fahren. Dort habe ich eine Woche in einer Lodge verbracht. Zusammen mit meinen sambischen Freunden haben wir tags\u00fcber Lusaka unsicher gemacht und dabei auch einige neue Lieblingsorte zu unserer Liste hinzuf\u00fcgen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer dieser Orte nennt sich \u201eTwalumba-Resort\u201c (Twalumba bedeutet \u201eDankesch\u00f6n\u201c in Chitonga). Das Resort liegt etwas au\u00dferhalb Lusakas und dient der Erholung. Dabei bietet es eine Vielzahl von Freizeitaktivit\u00e4ten, wie zum Beispiel Angeln, Schwimmen oder einfach nur Entspannen in einer der H\u00fctten, welche jeweils individuell gestaltet sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dem von uns wahrscheinlich meist-besuchten Ort geh\u00f6rt jedoch die Eastpark Mall. Sei es zum Shoppen oder f\u00fcr einen Kaffee, immer hie\u00df es: Treffpunkt Eastpark Mall. Die Malls in Lusaka sind \u00fcbrigens vergleichbar mit denen in Deutschland und teilweise sogar gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch habe ich durch eine ehemalige sambische Freiwillige meiner Organisation die M\u00f6glichkeit bekommen, mir die \u201eUniversity of Zambia\u201c in Lusaka anzuschauen. Das Gel\u00e4nde ist riesig und umfasst alle m\u00f6glichen Einrichtungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Dezember bin ich dann zum zweiten Mal nach Lusaka gefahren. Dieses Mal durfte ich jedoch bei der Tochter meiner Gastmutter und ihrem (fast zweij\u00e4hrigen) Enkelsohn bleiben. Anlass war eine Hochzeit in der Familie, bei der ich dabei sein durfte. Bei meinem ersten Aufenthalt in Lusaka habe ich die Braut bei einer traditionellen Veranstaltung namens \u201eChilangamulilo\u201c schon kennengelernt. Bei dieser Veranstaltung kochen die Frauen aus der Familie der Braut alle m\u00f6glichen traditionellen Gerichte und \u00fcbergeben diese dann der Familie des Mannes. Das Ganze ist mit viel Musik verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Hochzeit habe ich mir dann in Lusaka zwei Kleider gekauft. Eins f\u00fcr die Messe und eins f\u00fcr den Abend. Die Hochzeit selbst unterscheidet sich nicht sonderlich von einer deutschen Hochzeit. Es wurden Reden gehalten, Cocktails ausgegeben, die Torte angeschnitten und nat\u00fcrlich getanzt. Obwohl ich beide Seiten der Familie des Brautpaares nicht wirklich gut kannte, wurde ich unglaublich herzlich willkommen gehei\u00dfen. Ich habe viele neue Menschen dort kennengelernt und interessante Konversationen gehabt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"750\" src=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_hochzeit.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1181\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_hochzeit.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_hochzeit-744x558.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_hochzeit-768x576.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_hochzeit-750x563.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach der Hochzeit ist meine Gastmutter dann zur\u00fcck nach Choma gefahren. Ich habe mich jedoch dazu entschieden, noch ein wenig bei der Tochter meiner Gastmutter zu bleiben. Aus \u201eein wenig\u201c wurde dann beinahe ein Monat. Der zweij\u00e4hrige Sohn der Tochter, Itai, ist mir dabei besonders ans Herz gewachsen. Jeden Morgen kam er in meinen Raum getapst, um mich mit einem lauten \u201eDOHANNA\u201c zu wecken. Dass er meinen Namen nicht richtig aussprechen kann, macht es 100x niedlicher. Der Kleine hat unglaublich viel Energie und somit wird einem nie langweilig, wenn Itai in der N\u00e4he ist.<\/p>\n\n\n\n<p>So kam es, dass ich auch Silvester in Lusaka gefeiert habe und erst zum neuen Jahr zur\u00fcck nach Choma gefahren bin.<\/p>\n\n\n\n<p>Das alles war deshalb m\u00f6glich, weil die Schulen aufgrund von Schulferien geschlossen waren. Am 9. ging dann die Schule wieder los und somit begann f\u00fcr mich der Schulalltag. Ob Vorschule oder Klasse f\u00fcnf, ich durfte sie alle mindestens einmal unterrichten. Dies f\u00fchrte dazu, dass wenn ich nun das Schulgel\u00e4nde betrete, meistens 50 Sch\u00fcler auf einmal auf mich zugerannt kommen und mich umarmen wollen. Es ist eine Kunst dabei nicht hinten \u00fcberzukippen. Auch habe ich ganz viele gemalte Bilder und gen\u00e4hte Schleifen an meiner Wand h\u00e4ngen, die mir die Kinder geschenkt haben. Ich h\u00e4tte nie gedacht, dass mir die Kinder einmal so sehr ans Herz wachsen k\u00f6nnten und ich bin jetzt schon traurig ihnen in einem halben Jahr \u201eAuf Wiedersehen\u201c sagen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"1337\" src=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_schule.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1182\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_schule.jpg 1000w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_schule-744x995.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_schule-768x1027.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2023\/02\/johanna_schule-750x1003.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Es geht los! meine ersten drei Monate in Sambia<br><br><\/h4>\n\n\n\n<p><em>\u201eOne Zambia, One Nation\u201c<br>~zambian motto<\/em><br><br>Dieser Schriftzug hei\u00dft einen in Lusaka, der Hauptstadt Sambias, willkommen. Er befindet sich auf einem gro\u00dfen und bunt ausgeschm\u00fcckten Schild, welches dir fast wie eine Art Tor den Weg in die Stadtmitte erm\u00f6glicht. Wenn du vom Flughafen in Lusaka startest, ist es demnach sehr wahrscheinlich, dass du unter diesem Schild hindurch fahren wirst, um in die umliegenden D\u00f6rfer zu gelangen. Es soll denjenigen, die es passieren, bewusst machen, dass sich ihnen hier eine Welt er\u00f6ffnet, die viel Wert auf Zusammenhalt und ein funktionierendes Miteinander legt.<br><br>Ich bin zwar erst seit ein paar Monaten hier und habe nat\u00fcrlich l\u00e4ngst noch nicht alles von Sambia gesehen, aber das Ma\u00df an Gemeinschaft, welches ich in diesen Monaten erleben durfte, best\u00e4tigt f\u00fcr mich das \u201eMotto\u201c Sambias.<br><br><br>Ankunft am Flughafen in Lusaka<br><br>Erste Eindr\u00fccke<br>Die Luft. Das Erste, was mit aufgefallen ist, als ich das Flughafengeb\u00e4ude in Lusaka verlassen habe, war, dass die Luft in Sambia anders ist. Man kann es schwer beschreiben, aber ich habe es so wahrgenommen, als sei die Luft klarer und irgendwie frischer als in Deutschland. Das Zweite, was mir an der Luft anders vorkam, war der Geruch. \u00dcberall, wo ich mich bis jetzt aufgehalten habe, hat die Luft eine ganz bestimmte Duftnote. Ich glaube, man muss es selbst gerochen haben, um zu wissen, was ich meine, aber ich finde, man riecht, dass man in Sambia ist. Ich frage mich, ob Deutschland f\u00fcr mich in einem Jahr auch besonders riechen wird<br><br>Die Stra\u00dfen und der Verkehr. Hier ist Linksverkehr. Das hab ich gemerkt, als ich jemandem fast vor das Auto gelaufen bin. Es dauert ein bisschen, sich daran zu gew\u00f6hnen, aber inzwischen bin ich einfach aufmerksam genug, um Autos aus beiden Richtungen zu erwarten. Nur weil Linksverkehr ist, hei\u00dft es n\u00e4mlich nicht, dass man in seiner Spur bleibt. Das erm\u00f6glicht einem meist die Stra\u00dfenbeschaffenheit schon nicht, denn ein Ausweichen vor Schlagl\u00f6chern ist hier manchmal Notwendigkeit. Man muss dazu sagen, dass es in Sambia sowohl sehr gut ausgebaute Stra\u00dfennetze gibt, wie zum Beispiel in Lusaka, aber auch nicht-asphaltierte Wege, die dann auch einmal etwas hubbeliger werden k\u00f6nnen.<br><br>Kleine Obst und Gem\u00fcsest\u00e4nde am Stra\u00dfenrand. Als wir auf dem Weg nach Monze waren, wurde unser Fahrer mitten auf der Stra\u00dfe pl\u00f6tzlich langsamer. Sofort versammelten sich unz\u00e4hlige Menschen um das Auto und hielten ihre Waren an die Fenster. Ich habe zuerst gar nicht verstanden, was gerade passiert, bis Sister Chrisencia das Fenster runterkurbelte und anfing, mit den Verk\u00e4ufern zu verhandeln. Die Menschen sprechen in dieser Region haupts\u00e4chlich Tonga, deshalb habe ich nat\u00fcrlich nichts verstehen k\u00f6nnen. Aber ein Wort kristallisierte sich ganz deutlich heraus: \u201eKwacha\u201c &#8211; die W\u00e4hrung. F\u00fcr mich war die Menschenmenge um unser Auto herum zun\u00e4chst etwas \u00fcberfordernd, jetzt geh\u00f6rt es f\u00fcr mich dazu.<br><br>Messe. Im Prinzip kann man die Messe hier vom Ablauf her ganz gut mit der Messe in Deutschland vergleichen. Das Gef\u00fchl, welches die Messe \u00fcbermittelt, ist jedoch ein ganz anderes. Und das obwohl ich die Sprache nicht verstehe. Der Priester spricht lebendiger und mit mehr Emotionalit\u00e4t in der Stimme, weshalb ich ihm auch ohne zu wissen, was er sagt, gerne zuh\u00f6re. Auch die Menschen, die die Messe besuchen \u00fcbermitteln ein Gef\u00fchl von Gemeinschaft, welches ich aus deutschen Kirchen bis jetzt noch nicht kenne. Die Lieder der Messe werden hier nicht einfach so mitgesungen, denn jede Messe ist Fest, indem die Menschen zusammen feiern. Zu den Liedern wird also getanzt und geklatscht. Die Kirche sehe ich hier als eine Chance, um mit Leuten in Kontakt zu treten. In meiner Kirchengemeinde in Choma f\u00fchle ich mich sehr wohl. Jeder begr\u00fc\u00dfte mich mit offenen Armen und l\u00e4sst mich an seiner Kultur\/Art zu leben Teilhaben. Durch die Kirche habe ich auch ein paar Freunde gefunden, die f\u00fcr mich \u00fcberhaupt nicht mehr wegzudenken sind.<br><br>Mit der Sprache, Tonga, geht es bei mir allerdings nur m\u00fchselig voran. Mit meinen Freunden und meiner Familie rede ich Englisch, da meine Familie Bemba spricht und meine Freunde auch mehr Englisch als Tonga in ihrer Freizeit sprechen. Deshalb versuche ich im Moment B\u00fccher in Tonga auf Englisch zu \u00fcbersetzen und mir so die Sprache anzueignen.<br><br>In den letzten Monaten durfte ich zwei verschiedene Seiten Sambias kennenlernen. Mir ist es wichtig, dass besonders wir Europ\u00e4er dieses Land nicht auf nur eine seiner Eigenschaften reduzieren und diese somit verallgemeinern. Sambia ist nicht DAS Land, indem es keine Elektrizit\u00e4t und kein flie\u00dfendes Wasser gibt, indem alle Menschen von ihrem eigenen Obst- und Gem\u00fcseanbau leben oder Krankheiten den Alltag bestimmen. Genauso wenig ist Sambia aber DIE Touristenattraktion, dessen ganze Wirtschaft auf die Besucher aus anderen L\u00e4ndern angewiesen ist und die ausschlie\u00dflich auf Am\u00fcsement und Entertainment der Urlauber hinarbeitet. Sambia hat viele Gesichter, keines davon mehr oder weniger wichtig, denn nur zusammen bilden sie das Wesen des Landes.<br><br>Meine ersten Wochen wurden von zwei sehr gegens\u00e4tzlichen Eindr\u00fccken gepr\u00e4gt, die mich beide auf ihre Art und Weise begeistert haben:<br><br>Die \u201eVillage Experience\u201c. Ein \u201eVillage\u201c ist in der sambischen Definition ein kleines Dorf mit meist nur wenigen H\u00fctten, welches sich abseits der Stadt befindet. Dort wohnen die Menschen haupts\u00e4chlich ohne Elektrizit\u00e4t oder andere Vorteile des Stadtlebens. M\u00f6chte man in einem solchen Village sein Handy aufladen (und ja, keine Elektrizit\u00e4t hei\u00dft nicht keine Handys), benutzt man kleine Solaranlagen. Viele Sambier*innen haben die Vorteile der Solarenergie f\u00fcr sich entdeckt und werden zum Wohle des Umweltschutzes auch von der Regierung dazu ermutigt diese zu nutzen. Langfristig ist die Sonnenenergie deutlich g\u00fcnstiger, als der Strom aus den Stromleitungen.<br><br>Die Village Experience ist also, wie der Name schon sagt, ein Programm, welches mir einen Einblick in das Leben der Menschen in den Villages verschafft. Es ist Teil meiner Orientierungsphase und im Programm des ewe schon lange verankert. Ich wurde in einer unglaublich lieben Familie willkommen gehei\u00dfen, welche bereit war, mir einen Teil ihres Alltages zu zeigen. Was mich besonders ber\u00fchrt hat: Der Vater der Familie hat mich nicht als einen Besucher, sondern als eine Tochter in seinem Haus begr\u00fc\u00dft. W\u00f6rtlich sagte er: \u201eyou left your parents, your grandparents and your siblings in another country that is far away from here. But you are always welcome to be a part of my family\u201c. Mit diesen Worten, und obwohl mich der Mann erst seit f\u00fcnf Minuten kannte, wurde ich dann als Teil der Familie eingeladen, das Grab eines verstorbenen Familienmitglieds zu besuchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Livingstone. Viel Kontrastreicher h\u00e4tte meine erste Woche nicht sein k\u00f6nnen, denn von Donnerstag bis Samstag sind Sister Chrisencia und ich nach Livingstone gefahren, einer der touristenreichsten St\u00e4dte Sambias. Der Grund f\u00fcr die Beliebtheit: die ber\u00fchmten Victoria Falls. Ihr indigener Name lautet Mosi-oa-Tunya, \u00fcbersetzt \u201ethe smoke that thunders\u201c oder \u201eder donnernde Rauch\u201c. Nicht nur die Victoria Falls waren dabei Teil unseres Ausfluges, sondern auch eine Safari durch den kleinsten Nationalpark Sambias. Den Tag beendeten wir dann mit einem Abendessen im Restaurant.<\/p>\n\n\n\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/johanna-in-sambia.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_1561-1024x768.jpg\" style=\"width: 600px;\"><br><img decoding=\"async\" style=\"width: 600px;\" src=\"https:\/\/johanna-in-sambia.de\/wp-content\/uploads\/2022\/08\/IMG_1466-2-1024x768.jpg\"><br><br><br>Wie geht es in Choma voran?<br>Zur Zeit lebe ich in einer Gastfamilie in Choma welche mich mit offenen Armen empfangen hat und ein Teil dessen ich jetzt sein darf. Letzte Woche haben wir zusammen eine der T\u00f6chter und den Enkel in Lusaka besucht. An Aktivit\u00e4ten mit der Familie schloss sich f\u00fcr mich ein einw\u00f6chiger Urlaub in Lusaka an, in dem ich Gelegenheit hatte ein paar meiner Freunde zu besuchen und die sch\u00f6nsten Orte Lusakas zu erleben.<br>Inzwischen bin ich wieder Zuhause in Choma und zur\u00fcck auf meiner Arbeit in der &#8222;Choma Catholic school&#8220;. Dort unterrichte ich Montags, Dienstags und Donnerstags eine f\u00fcnfte Klasse in Naturwissenschaften. Da im Moment aber Halbjahresteste geschrieben werden, fallen mir eher administrative Aufgaben zu. Beispielsweise tippe ich Elternbriefe oder erstelle f\u00fcr die Tests notwendige Dokumente unter Anweisung der Schulleitung. Die Kinder sind mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Sie stellen viele Fragen \u00fcber Deutschland und zeigen gro\u00dfe Neugier gegen\u00fcber allem was ich ihnen von mir und meiner Heimat erz\u00e4hlen kann. Manchmal zeige ich ihnen Fotos oder wir rufen meine deutschen Freunde \u00fcber Videocall an. Die Begeisterung ist jedes Mal riesig.<br>Demn\u00e4chst fange ich wahrscheinlich an im Krankenhaus zu arbeiten, m\u00f6chte dabei aber die Arbeit mit den Kindern nicht missen. Deshalb werde ich voraussichtlich drei Tage in der Woche in der Schule arbeiten und vorerst einen Tag im Krankenhaus verbringen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Darf ich mich vorstellen? Mein Name ist Johanna Marx und ich habe die M\u00f6glichkeit bekommen mit dem ewe ein Freiwilliges Soziales Jahr in Sambia zu verbringen. Zurzeit bin ich 17 Jahre alt, bald 18, und wohne in Willich, in der N\u00e4he von D\u00fcsseldorf. &nbsp;Hier lebe ich zusammen mit meiner Mutter, meinem Bruder und meinen Gro\u00dfeltern auf einem ehemaligen Bauernhof, der sehr viel Liebe zur Instandhaltung ben\u00f6tigt. Unser derzeitiges \u201eLangzeitprojekt\u201c beinhaltet die nachhaltige Umgestaltung von Fl\u00e4chen um den Hofe herum (z. B. Bienenweide und klimaresiliente B\u00e4ume).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1045\" height=\"1045\" src=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/johanna_marx_FW22-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-976\" srcset=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/johanna_marx_FW22-2.jpg 1045w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/johanna_marx_FW22-2-744x744.jpg 744w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/johanna_marx_FW22-2-768x768.jpg 768w, https:\/\/eine-welt-erleben.de\/wp-content\/uploads\/2022\/04\/johanna_marx_FW22-2-750x750.jpg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 1045px) 100vw, 1045px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>In der Schule sind meine Interessen breit gef\u00e4chert. Philosophie zum Beispiel ist f\u00fcr mich ein unglaublich interessantes Fach, denn ich lerne fundamentale Dinge zu hinterfragen und herauszufinden, wie ich meinen Standpunkt einordnen und begr\u00fcnden kann. Gleichzeitig wird mir widergespiegelt, dass wir Menschen nicht Mittelpunkt der Welt sind, da wir in unserem Denken und Wissen beschr\u00e4nkt sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso fasziniert mich der menschliche K\u00f6rper, weshalb Chemie und Biologie zu meinen Lieblingsf\u00e4chern geh\u00f6ren. Derzeit plane ich nach dem Ende des Freiwilligen Sozialen Jahres in Sambia mit einem Medizinstudium zu beginnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Abiturjahrgang meiner Schule befinde ich mich gerade in den Vorbereitungen, welche mit viel Stress verbunden sind. Ich versuche deshalb jeden Tag Sport zu machen, um einen Ausgleich zu schaffen. Finde ich dann doch etwas freie Zeit, so probiere ich h\u00e4ufig neue Rezepte aus, f\u00fcr deren Verkostung oft auch meine Familie und Freunde herhalten m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n<p>Was motiviert mich, ein Jahr interkultureller Erfahrungen in Afrika zu machen; und warum unbedingt in Sambia? Ich m\u00f6chte das Jahr nach meinem Abitur m\u00f6glichst sinnvoll nutzen und mich sozial und kulturell engagieren. Ebenso m\u00f6chte ich neue Lebensweisen, andere Perspektiven und Werte kennenlernen, das mir Bekannte in diesem Jahr hinter mir lassen und mich in einer neuen Umgebung weiterentwickeln. Ein besseres Gesp\u00fcr und Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die sambische Kultur zu entwickeln ist mir wichtig, zumal generell Begegnung auf Augenh\u00f6he f\u00fcr ein funktionierendes und vor allem friedliches Miteinander essenziell ist. Die Aufnahme der Freiwilligen in eine sambische Familie setzt dies hautnah um.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich hoffe, dass ich in meinem Freiwilligen Sozialen Jahr m\u00f6glichst viel \u00fcber die Kultur und die Art zu leben, aber besonders auch von den Menschen dort lernen werde. Ich m\u00f6chte meinen Horizont ein gutes St\u00fcck erweitern, was auch das religi\u00f6se Leben miteinschlie\u00dft. Ich w\u00fcrde gerne Neuem unbefangener begegnen und meine F\u00e4higkeiten in einer anderen Kultur erweitern. Und nicht zuletzt m\u00f6chte ich viele Menschen kennenlernen und Freunde finden. Vielleicht hilft mir dieses Jahr auch, meinem Berufswunsch zu festigen oder mir v\u00f6llig neue Perspektiven zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-text-color has-luminous-vivid-orange-color has-css-opacity has-luminous-vivid-orange-background-color has-background is-style-wide\"\/>\n\n\n\n<p>May I introduce myself? My name is Johanna Marx and I have been given the opportunity to spend a voluntary social year in Zambia with the ewe. I am currently 17 years old, soon to be 18, and live in Willich, a small village near D\u00fcsseldorf in Germany.&nbsp; Here I live together with my mother, my brother, and my grandparents on a former farm, which needs a lot of maintenance. Our current &#8222;long-term project&#8220; involves the sustainable transformation of areas around the farm (e.g., bee pasture and climate resilient trees).<\/p>\n\n\n\n<p>At school, my interests are wide-ranging. Philosophy, for example, is an incredibly interesting subject for me, because I learn to question fundamental things and find out how to classify and justify my point of view. At the same time, it is reflected to me that we humans are not the centre of the world, as we are limited in our thinking and knowledge.<\/p>\n\n\n\n<p>I am also fascinated by the human body, which is why chemistry and biology are among my favourite subjects. Currently, I am planning to start studying medicine after finishing my voluntary social year in Zambia.<\/p>\n\n\n\n<p>As a high school graduate of my school, I am currently in the preparations, which are associated with a lot of stress. Therefore, I try to do sports every day to create a balance. If I do find some free time, I often try out new recipes, for which my family and friends often must serve as tasters.<\/p>\n\n\n\n<p>What motivates me to spend a year of intercultural experience in Africa, and why necessarily in Zambia? I would like to use the year after my graduation as meaningfully as possible and get involved socially and culturally. I would also like to get to know new ways of life, other perspectives, and values, leave behind what I know during this year and develop further in a new environment. It is important for me to develop a better feeling and understanding for the Zambian culture, especially since meeting people at eye level is essential for a functioning and above all peaceful coexistence. The inclusion of the volunteers in a Zambian family puts this into practice at first hand.<\/p>\n\n\n\n<p>I hope that I will learn as much as possible about the culture and the way of life, but especially from the people there during my voluntary social year. I would like to broaden my horizons a good bit, which also includes religious life. I would like to encounter new things in a more unbiased way and expand my skills in another culture. And finally, I would like to meet many people and make friends. Maybe this year will also help me to consolidate my career aspirations or open completely new perspectives.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>9 Monate sind es schon- Eindr\u00fccken und Erfahrungen 9 Monate sind es schon- Wie die Zeit verfliegt. Aber kein Wunder mit all den neuen Eindr\u00fccken und Erfahrungen, die man in einem fremden Land und einer anderen Kultur erlebt. Jeder Tag bringt etwas Neues mit sich und langweilig ist es fast nie (besonders weil jetzt endlich &hellip; <\/p>\n<p><a class=\"more-link btn\" href=\"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/johanna-in-zambia\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":174,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-977","page","type-page","status-publish","has-post-thumbnail","hentry","nodate","item-wrap"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/977","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=977"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/977\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1206,"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/977\/revisions\/1206"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/174"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/eine-welt-erleben.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=977"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}